Das Internet of Everything

Das Internet of EverythingSo können relevante und nützliche Verbindungen die Welt verändern

Das Internet ist kein Allheilmittel. Es handelt sich hierbei jedoch um eine Technologie, die das Potenzial bietet, einer Vielzahl der Herausforderungen erfolgreich zu begegnen, denen wir uns derzeit gegenübersehen. So haben bereits zahlreiche Menschen, Unternehmen und Länder vom Internet profitiert – durch verbesserte Bildungsmöglichkeiten aufgrund der Demokratisierung von Informationen, die Ankurbelung des Wirtschaftswachstums durch E-Commerce, und die Förderung geschäftlicher Innovationen durch eine umfassendere und effizientere Zusammenarbeit.

Wie also wird das Internet in Zukunft die Welt verändern und verbessern?

Das Internet aller Dinge:Umfassende Vernetzung in allen Bereichen

Wenn man in Phasen oder Zeitaltern rechnet, so befinden wir uns nach Ansicht der Cisco® Internet Business Solutions Group (IBSG) derzeit im Zeitalter des Internet der Dinge (Internet of Things, IoT), in dem regelmäßig Millionen neuer Geräte mit dem Internet verbunden werden. Da diese „Dinge“ neue Aspekte wie Kontextabhängigkeit, eine erhöhte Verarbeitungsleistung und Energieunabhängigkeit bieten, und da die Zahl der vernetzten Benutzer ständig steigt und immer neue Arten von Daten hinzukommen, werden wir bald das Zeitalter des Internet aller Dinge (Internet of Everything, IoE) erreicht haben, bei dem auch die Objekte sich mitteilen können, die bislang nicht in der Lage waren, zu kommunizieren.

Für Cisco stellt das Internet aller Dinge ein Medium dar, das Menschen, Prozesse, Daten und Dinge zusammenbringt, um die Relevanz und den Nutzen von Netzwerkverbindungen durch die Umsetzung von Informationen in Aktionen weiter zu steigernDies wiederum eröffnet neue Möglichkeiten und sorgt für ein besseres Anwendererlebnis sowie nie dagewesene wirtschaftliche Vorteile für Unternehmen, Einzelpersonen und Staaten (siehe Abbildung 1).

Netzwerkeffekte: Die Macht der Vernetzung und des exponentiellen Wachstums

Da immer mehr Dinge, Menschen und Daten miteinander vernetzt werden, wächst auch das Potenzial des Internet (bei dem es sich im Wesentlichen um ein Netzwerk aus Netzwerken handelt) exponentiell weiter. Diese Denkweise („Metcalfes Gesetz“) stammt von Robert Metcalfe, dem renommierten Technologen und Gründer von 3Com, der feststellte, dass der Nutzen eines Netzwerks mit dem Quadrat der Benutzerzahl steigt. Einfach ausgedrückt, lässt sich der Nutzen anhand der folgenden Gleichung darstellen: 1 + 1 = 3. Wenn wir hierbei von Milliarden oder Billionen von Einsen ausgehen, ergibt sich hier ein wahrlich gewaltiges Potenzial. Diese Kombination aus Menschen, Prozessen, Daten und Dingen sowie das exponentielle Potenzial des Internet wird es uns ermöglichen, in umfassendem Maße auf die gewaltigen Herausforderungen zu reagieren, denen sich Einzelpersonen, Unternehmen und Staaten gegenübersehen.

Das Internet aller Dinge heute Großstädte weltweit im Wandel.

Um Großstädte weltweit neu zu beleben hat City24/7 – ein Unternehmen, das es sich zum Ziel gesetzt hat, allen Menschen überall öffentliche Mitteilungen zugänglich zu machen – zusammen mit der Cisco IBSG und der Stadt New York eine interaktive Plattform vorgestellt, die Informationen aus Regierungsprogrammen, örtlichen Unternehmen und von Bürgern integriert, um nützliche und wichtige Informationen orts-, zeit- und geräteunabhängig bereitzustellen. Kurz gesagt stellt City24/7 notwendige Informationen für Personen zur Verfügung, wo und wann sie gebraucht werden.

Das Internet aller Dinge morgen Dem Klimawandel entgegenwirken.

Auch wenn es uns heute noch unmöglich erscheint – und sich für manche vielleicht sogar nach Luftschlössern anhört – so wird es uns das Internet aller Dinge irgendwann ermöglichen, sparsamer mit unseren begrenzten Ressourcen umzugehen, da es uns dabei helfen wird, unsere Umwelt besser wahrzunehmen, zu verstehen und auch zu verwalten. Durch die Platzierung von Milliarden oder gar Billionen von Sensoren rund um den Globus und in der Atmosphäre, können wir buchstäblich dem Herzschlag der Erde lauschen und in der Tat feststellen, ob unser Planet krank oder gesund ist. Dieses grundlegende Verständnis kann dazu beitragen, dass wir einige der für uns dringlichsten Probleme angehen und beseitigen. Dazu gehört der Welthunger ebenso wie die Verfügbarkeit von Trinkwasser.

Die weiteren Schritte

Nun stellt sich die Frage, warum man in einer Welt, in der eine geschäftliche Fünfjahresplanung aufgrund des rapiden Wandels so gut wie nutzlos ist, überhaupt noch irgendwelche Schritte planen sollte? Ganz einfach: Je besser Sie auf die Zukunft vorbereitet sind, desto vorteilhafter ist es für Sie, wenn diese beginnt. Hier finden Sie einige Fragen, die zum Nachdenken anregen, und die Sie sich zu Anfang stellen sollten:

  • Wie lege ich entsprechende Prioritäten für all die Möglichkeiten fest, die sich uns in der vernetzen Welt des Internet aller Dinge bieten?
  • Was geschieht angesichts der Auswirkungen, die das Internet bereits auf mein Unternehmen hatte, wenn die Vernetzung weiter in exponentiellem Maße zunimmt und neue Kategorien von Dingen hinzukommen?
  • Welche potenziellen Vorteile und Risiken ergeben sich für Unternehmen oder Regierungseinrichtungen durch das Internet aller Dinge?
  • Wie sollte die Struktur von Unternehmen im Hinblick auf Informationen und Prozesse aussehen?
  • Wie werden sich Aspekte wie Unternehmensführung, Kontrolle und Verantwortlichkeiten in dieser neuen Welt des Internet aller Dinge verändern?
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